Hanf • Lehm • Dämm- & Schallschüttung

Schalldämmung aus Hanf und Lehm
belastbare Trittschalldämmung
Schalldämmung in Zwischengeschoßdecke
Schwimmende Fußböden
Einbettmaterial für Fußbodenheizung
Ausgleichschüttung Geschoßdecke
Wärmedämmung f. Dachboden / Kaltdach

Schalldämmung + Trittschalldämmung + Wärmedämmung
Die Hanf-Lehm-Dämmschüttung ist ein stabiles, leichtes Schüttmaterial.
kein Wandern | kein Zerreiben

Entweder als Hohlraumschüttung kombiniert sie Wärmedämmung und Schalldämpfung insbesondere in Ge- schoßdecken. Oder Last abtragend unter Zementestrich, Trockenestrich oder Unterdielung wird eine akustische Entkopplung höchster Ansprüche erzielt.
Für druckbelastbare Fußbodenaufbauten wird die Hanf-Lehm-Dämmschüttung verdichtet. Die Arbeit wird er- leichtert, wenn die Hanf-Lehm-Dämmschüttung mit einer Gießkanne befeuchtet wird. Diese wieder abtrocknen lassen!
Wenn Nivellierleisten unter Verlegeplatten oder Unterdielung im Dämmraum belassen werden, muss der Zwischenraum verdichtet und eben abgezogen werden: Nicht unterständig, da die Lastabtragung über der gesamten Fläche erfolgt. Die Nivellierleisten haben keine lastabtragende Funktion.

Bauphysikalische Eigenschaften
Temperaturleitfähigkeit: = 0,153 mm²/s
Wärmeleitfähigkeit (statisch): = 0,065 W/mK
Wärmeverlustkoeffizient (dynamisch): 1/b = 0,006 m²K/W√s
Trittschallminderung bei 140 mm (+50 mm Estrich): 30 dB
Trittschallminderung bei 100 mm (+Trockenestrich(60kg/m²)): 25 dB
dynamische Steifigkeit (100 mm): 27 MN/m³
Brandschutzklasse : E (entspricht der alten B2)
spezifischer Strömungswiderstand 391 Pa s/m
längenbezogener Strömungswiderstand 3,8 kPa s/m²
Druckspannung bei 10% Stauchung: 25 kPa
Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl µ = 2,3
Dichte (trocken): 220 - 250 kg/m³

Dämmung des Trittschalls und des Luftschalldrucks
Die Hanf-Lehm-Schüttung besteht aus Hanfspänen, die mit Lehm ummantelt wurden. Die Hanfspäne selbst dämpfen schon ohne die Lehmanteile den Luftschalldruck. Der Lehm verklebt diese Hanfspäne. Die Kombination von Hanf und Lehm „verzehrt“ den Luftschall sogar tieferer Frequenzen.

Die Dämpfung des Trittschalls wird nicht durch die Materialfüllung, sondern einzig durch das Maß der Entkopplung bestimmt. Trittschalldämmende Systeme müssen immer schwimmend verbaut werden, das heißt, dass die Hanf-Lehm-Dämmschüttung verdichtet und danach der Fußbodenaufbau auf die Schüttung ohne Verbindung mit dem Unterbau errichtet wird.

Die Lieferung der Hanf-Lehm-Dämmschütt- ung erfolgt in 100 Ltr. Säcken.
Schüttgewicht: 200 kg/m³

Schüttdichte und Nenndichte:
Ein Sack enthält 100 Ltr. Nennvolumen für unbelastete Dämmung. Schüttet man ihn aus, kann man ein Schütt- volumen von 150 Ltr. erreichen. Dieses ist aber eine Täu- schung. Durch das Einebnen (Harke oder Abziehleiste) setzt sich das Material auf sein Setzungsvolumen gemäß Lieferformat.

Verdichtung für Lastabtragung:
Für schwimmende Fußbodenkonstruktionen ist die Hanf-Lehm-Dämmschüttung zu verdichten, dabei verdichtet sich das Volumen um ca. 10%. Lagerhölzer für einen Trockenaufbau werden nach dem Verdichten eingelegt. Die Lagerhölzer sollten mit der Schüttung eben abschließen.

Bei schwimmenden Fußbodenkonstruktionen ist durch zusätzliches Stampfen die lastabtragende Hanf-Lehm- Schüttung um ca. 10 % gegenüber dem Nennvolumen zu verdichten. Dieses Nachgeben muss durch Verfestigen mittels eines Stampfers direkt nach dem Schütten und Nivellieren erzwungen werden. Bauhöhen größer 8 cm sind zweilagig zu verarbeiten. Die einzelne Lage sollte stets Bauhöhen bis 8 cm füllen. Jede Lage bis 8 cm ist zu schütten, zu nivellieren und mit dem Stampfer zu verfestigen. Dabei ist es möglich, das Material zu befeuchten. Eine Trocknungsphase ist anschließend zu berücksichtigen. Wird mit Nassestrich weitergearbeitet, ist das Aufbringen einer Zwischenschicht empfehlenswert.

Verdichten
Ziel des Verdichtens mittels eines Stampfers ist nicht, das Material zusammen drücken zu wollen. Ziel ist, die eingeschlossenen Hohlräume (Luft) aus der Dämmung zu rütteln. Dadurch legen sich die Hanfspäne dicht ne- beneinander. Daher ist auch kein schwerer Stampfer vonnöten, sonder gewöhnlich reicht ein Holz an einem Stil aus. Das Verdichten ist lagenweise auszuführen.

Vollmaterial
Hanfspäne mit einer Ummantelung aus sehr fettem Lehm.
Dabei handelt es sich um ein Vollmaterial, das sich unter Druck nicht zerreiben, zerdrücken oder leicht zerstören lässt. Damit ist ein nachträglicher Volumenverlust durch Zerreiben, was ein Absacken des Fußbodens zur Folge hätte, ausgeschlossen.

Längliche Form
Die Hanf-Lehm-Dämmschüttung wird werksseitig auf eine längliche Korngröße eingestellt, die wenig oder keine Tendenz zum Wegrollen hat. Damit ist ein Verrutschen des Materials in Laufwegen ausgeschlossen.

Klebeffekt der Lehmummantelung
Die lehmummantelten Hanf-Späne verzahnen sich durch ihre länglich Form und den Klebeffekt der Lehmum- mantelung (aus Feuchtigkeitsschwankungen resultierend) derart miteinander, dass sich unter dem Druck des Fußbodenaufbaus ein stabiles, fugenloses Dämmvolumen bildet.








> Dämm- & Schallschüttungen (Produktübersicht)
> Perlit - der mineralische Schüttdämmstoff vulkanischen Ursprungs
> BLÖKI Flocken Wolle - weiße Flocken Wolle
> Hanf Faser Schüttung - zum Befüllen waagrechter Hohlräume
Kontakt | Impressum | AGB